Stoppt den Naziterror

Nach dem feigen Angriff von Faschisten vergangenen Samstag auf eine antirassistische Demonstration, ruft die Linksjugend erneut dazu auf, auf die Straße zu gehen. Die Deutsche Kommunistische Partei Aachen unterstützt den Aufruf und ruft alle Antifaschisten auf, sich an der Demonstration am Freitag, 8. November um 18 Uhr am Elisenbrunnen zu beteiligen!

Aufruf zur Demonstration gegen Naziterror:

Wie­der ein­mal haben Neo­na­zis eine De­mons­tra­ti­on gegen Ras­sis­mus an­ge­grif­fen. Wie­der ein­mal unter den Augen der Po­li­zei.

Am 2. No­vem­ber woll­ten wir un­se­rer For­de­rung „Flucht­ur­sa­chen be­kämp­fen statt Flücht­lin­ge – gegen Krieg, Elend und Fes­tung Eu­ro­pa!“ mit einer De­mons­tra­ti­on durch die Aa­che­ner In­nen­stadt Nach­druck ver­lei­hen. Wir woll­ten damit auch un­se­re So­li­da­ri­tät mit Flücht­lings­pro­tes­ten in Ham­burg, Ber­lin und über­all de­mons­trie­ren. Das haben wir auch getan, al­ler­dings an­ders als ge­plant.
Nur we­ni­ge Meter nach dem Start der De­mons­tra­ti­on tauch­te eine Grup­pe von etwa 15 Fa­schis­ten auf. Am glei­chen Ort, wo 2008 eine De­mons­tra­ti­on gegen rech­te Ge­walt bru­tal at­ta­ckiert wor­den war, grif­fen sie un­se­re De­mons­tra­ti­on an. Die Po­li­zei ließ sich Zeit, ein­zu­schrei­ten.
An­statt ent­schlos­sen gegen die An­grei­fer vor­zu­ge­hen, ließ die Po­li­zei die Fa­schis­ten we­ni­ge Meter vor un­se­rer Demo. Über zwei Stun­den konn­ten die Fa­schis­ten so, ge­schützt vor Ge­gen­wehr, un­se­re Demo pro­vo­zie­ren und mehr­fach an­grei­fen.
Ähn­li­ches spiel­te sich kurz dar­auf auf dem Syn­ago­gen­platz ab. Hier waren es rech­te Hoo­li­gans, die be­waff­net un­se­re Demo an­grif­fen.

Am 2. No­vem­ber hat die Po­li­zei­füh­rung wie­der ein­mal ge­zeigt, dass sie nicht ge­willt ist, ernst­haft gegen Neo­na­zis vor­zu­ge­hen – statt­des­sen wur­den sich ver­tei­di­gen­de An­ti­fa­schis­tIn­nen durch Pfef­fer­spray ver­letzt. Wäh­rend selbst an­grei­fen­de Neo­na­zis noch ge­schützt wer­den, sind der­zeit bis zu 100 An­ti­fa­schis­tIn­nen an­ge­klagt. Sie hat­ten sich mit fried­li­chen Blo­cka­den auf­mar­schie­ren­den Neo­na­zis in Stol­berg ent­ge­gen­ge­stellt.

Wir müs­sen es also sel­ber tun:
An­ti­fa­schis­ti­schen Selbst­schutz or­ga­ni­sie­ren!
Fa­schis­ten ver­ja­gen!
Ras­sis­mus kon­se­quent be­kämp­fen!

Im Kampf darum las­sen wir uns nicht ein­schüch­tern. Gegen Re­pres­si­on und Ter­ror stel­len wir un­se­re So­li­da­ri­tät.
Des­halb: Kommt zu un­se­rer Demo!

8. No­vem­ber – 18 Uhr – Aa­chen Eli­sen­brun­nen

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