Antikriegstag 2014

Mehrere hundert Menschen schlossen sich am 01. September dem Aufruf des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) und des Aachener Friedenspreises an und kamen zu einer Friedenskundgebung am Elisenbrunnen.

Mehrere Redner machten erneut deutlich, dass die Kriegsgefahr immer mehr zunimmt. So standen die Kriegshandlungen der Kiewer Regierung gegen das eigene Volk im Mittelpunkt und der Nahost-Konflikt. In Ihren Redebeiträgen machten einige Redner auch deutlich, welche Rolle Deutschland erneut bei den Auseinandersetzungen spielt und welches Interesse der deutsche Imperialismus an einer Osterweiterung seiner Macht hat.

Bei der anschließenden Demonstration zog man bis zur Aula Carolina, wo der Aachener Friedenspreis verliehen wurde. Dieser Preis war entstanden als Antwort auf den reaktionären Karlspreis, der nicht selten an Kriegsverbrecher verliehen wurde. In einem Interview mit dem WDR machte der Vorsitzende des Aachener Friedenspreis noch einmal deutlich, dass es ihnen besonders darum ginge Menschen und Projekte eine Bühne zu geben, die sonst kaum wahrgenommen werden. In diesem Jahr ging der Preis an die US-Amerikaner Code Pink und die Gruppe Lebenslaute, die mit kreativem Ungehorsam Kriegstreiber blockieren.

Die DKP Aachen unterstütze wie jedes Jahr die Aktionen von Friedenspreis und Gewerkschaft und zeigte mit ihrem Transparent, wer die Kräfte hinter den kriegerischen Treiben in der Welt sind. Gemeinsam gegen das Europa der Banken und Konzerne, war der klare Appell an alle Friedensfreunde.

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