Ein Zeichen für den Frieden

WP_20151128_12_12_02_ProAm heutigen Samstag hatte das Antikriegsbündnis Aachen (AKB) zur Demonstration gegen Krieg und Rüstungspolitik aufgerufen.

Mehrere Menschen hatten sich daraufhin am Elisenbrunnen eingefunden, um auch in Aachen zu zeigen, dass nicht alle Menschen es hinnehmen, wenn die Politiker der BRD den Terror ausnutzen, um innenpolitisch Überwachung und Einschränkung der Bürgerrechte vorantreiben und außenpolitisch einmal mehr die Kriegskarte ziehen.

Im Redebeitrag des AKB wies der Redner zurecht daraufhin, dass Deutschland gerade jene Staaten mit Waffen versorgt, die den Islamischen Staat (IS) unterstützen. Ohne die massive militärische Unterstützung des Westens hätte es einen IS nie gegeben. Auch zeigte der Redner, dass die Türkei eine Doppelstrategie fahren. Während Erdogan Lippenbekentnisse abgibt den IS zu bekämpfen, versorgt seine Regierung den IS mit Waffen. Zwei türkische Journalisten die diese Verstrickungen der Türkei mit dem IS aufgedeckt hatten, sind mittlerweile vom türkischen Staat inhaftiert worden. Dies ist ein weitere Schritt der AKP Regierung kritische Stimmen in der Türkei zu unterdrücken und die Diktatur auszubauen.

In einer Liveschaltung wurde der Bundestagsabgeordnete der LINKEN Andrej Hunko, der gerade in Moldawien ist, nach Aachen geholt. Er berichtete darüber, dass die nun beschlossene militärische Unterstützung der BRD im Syrienkrieg für die LINKE einen Verfassungsbruch bedeutet und das sie dagegen gerichtlich vorgehen wollen.

Anschließend zog die kleine Demonstration über den Bushof und dem Markt wieder zum Elisenbrunnen, um vielen Menschen zu zeigen, dass Protest gegen Krieg gerade in der hetzigen Zeit bitter nötig ist. Damit hat das AKB ein wichtiges Zeichen gesetzt, denen nun weitere Aktionen folgen müssen. Vor allem muss aber auch aufgezeigt werden, dass der Spruch “Nie wieder Krieg” nur dann wirkungsvoll ist, wenn er ergänzt wird mit “Nie wieder Faschismus”. Denn neben der Mobilmachung der Kriegsfreunde, sorgt die derzeitige Terrordemagogie auch für ein erstarken der rassistischen und faschistischen Kräfte in Europa. Der Kampf gegen Krieg muss immer auch ein Kampf gegen Rassismus und Faschismus sein.

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