Kategorie-Archiv: International

Veranstaltungsreihe Oktober und November 2016 – Vor 80 Jahren: Der Spanische Bürgerkrieg 1936 – 1939

26. Oktober 2016
18:00

Planung und Durchführung: VHS Aachen und VVN-BdA.

Die Veranstaltungsreihe thematisiert:

  • wichtige Aspekte dieses Vorspiels des Zweiten Weltkriegs,
  • den Kampf der Internationalen Brigaden gegen die diktatur und für die Republik,
  • die deutsche Mitverantwortung für die Diktatur Francos,
  • Biographien von Menschen aus Aachen und Umgebung,, die ihren Kampf gegen den Faschismus in Spanien fortsetzten und
  • die aktuelle Auseinandersetzung in Spanien mit der Zeit des Bürgerkrieges und der Diktatur.

Termine und Infos zu den einzelnen Veranstaltungen unter:

www.vhs-aachen.de und

http://aachen.vvn-bda.de

 

 

Aufruf zur Solidarität mit dem 24. Internationalen Kurdischen Kulturfestival: Gegen das Verbot eines Festivals für Frieden, Toleranz und Demokratie – Versammlungsfreiheit auch für Kurd*innen

Am 3. September sollte im RheinEnergie-Stadion Köln das 24. Internationale Kurdische Kulturfestival stattfinden. Veranstalter des Festivals ist das Demokratische Gesellschaftszentrum der Kurdinnen und Kurden in Deutschland (NAV-DEM) e.V., welches mit über 200 Mitgliedsvereinen zu den größten Dachverbänden von Migrantenorganisationen zählt. Auf Druck des Bundesamtes für Verfassungsschutz (BfV), des Innenministers des Landes NRW Ralf Jäger sowie des Kölner Polizeipräsidenten Jürgen Mathies erteilte der Stadionbetreiber den Veranstaltern eine Absage. Diese durch den Verfassungsschutz erwirkte Entscheidung stärkt in Anbetracht der aktuellen Ereignisse in der Türkei das despotische Vorgehen des AKP-Regimes nach dem gescheiterten Putschversuch. Dabei gilt es in einer Zeit, in der uns täglich neue erschreckende Nachrichten aus der Türkei über Verhaftungen, Entlassungen, Verbote von Medien und Vereinen sowie Zwangsverwaltungen für Kommunen erreichen, den Kampf für Menschenrechte und Demokratie zu stärken. Vor dem Hintergrund der jüngst durch eine Anfrage der Linksfraktion im Bundestag ans Tageslicht gekommenen Einschätzung des Bundesinnenministeriums, dass sich die Türkei seit 2011 schrittweise „zur zentralen Aktionsplattform für islamistische Gruppierungen der Region des Nahen und Mittleren Ostens“ entwickelt habe, ist das faktische Verbot der Veranstaltung ein falsches Signal. Hier gilt es die führende Rolle der Kurden im Kampf gegen den islamistischen Terror, der längst zu einer globalen Bedrohung geworden ist, und ihre Rolle bei der Demokratisierung der Türkei zu bedenken.
Die Versammlungsfreiheit, die Zehntausenden Türk*innen Ende Juli in Köln gewährt wurde, steht auch den Kurd*innen zu. Zumal das Festival mit seinem breit gefächerten kulturpolitischen Programm im Zeichen von Toleranz, Demokratie und Frieden steht. Ein tolerantes Miteinander ist in Zeiten des erstarkenden Rechtspopulismus unerlässlich. Wir, die unterzeichnenden Organisationen und Einzelpersonen, fordern gemäß dem Recht auf Versammlungsfreiheit eine Aufhebung des Verbotes gegen ein Festival für Frieden, Toleranz und Demokratie.

NAV-DEM
Demokratisches Gesellschaftszentrum der KurdInnen in Deutschland
info@navdem.com

Tag der Befreiung – Das Fest!

21. Mai 2016 19:00bis22. Mai 2016 01:00

ORT: MultiKulti Düren – Haus der Stadt – Nähe Bahnhof
EINLASS: 19:00 UHR
ERSTE BAND: ca. 20:30 UHR

— Die Bandreihenfolge ist ausgelost und wird nicht öffentlich gemacht —

AMK
Zeckenrap aus m Ruhrpott
https://amk161.bandcamp.com/releases

BAIL
Indie / Postcore – Köln / Monheim / Leverkusen
http://bailbailbail.bandcamp.com/

Blut Hirn Schranke
Punk/Hardcore – Düsseldorf
http://bluthirnschranke.bandcamp.com/

Inkasso Moskau
Dilletantischer Krach – Osnabrück
https://inkassomoskauoshc.bandcamp.com/

Witness CGN
PostPunk – Kölle
https://witnesscgn.bandcamp.com/releases

+ Veganes Essen vom Dürener Küchenkollektiv – http://kuechenkollektivdn.blogsport.de/
+ Infostände
+ Support Hambacher Forst – http://hambacherforst.blogsport.de/
+ Support WAA – http://waa.blogsport.de/

Entry: 5€ + 2-7€ Spende
Alle Einnahmen werden an ein antifaschistisches/antrassistisches Projekte gespendet!

 

DKP erwartet zehntausende Gäste zu diesjährigem UZ-Pressefest in Dortmund

1. Juli 2016 14:00bis3. Juli 2016 18:00

Das Fest des Friedens und der Solidarität

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Vom 1. bis zum 3. Juli dieses Jahres lädt das Parteiorgan der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP), die Wochenzeitung Unsere Zeit (UZ), erneut zu ihrem traditionellen Pressefest nach Dortmund ein. Das UZ-Pressefest findet traditionell im Turnus von 2 Jahren statt. Die DKP hat sich entschieden, das größte politische Fest der Linken in Deutschland wie bereits in den Vorjahren auch 2016 im Revierpark Dortmund-Wischlingen durchzuführen.
Mit dem Revierpark in Dortmund setzt die DKP nicht nur auf Kontinuität, sondern trifft eine politische Entscheidung. Der Vorsitzende der DKP, Patrik Köbele, erklärt dazu: „Das UZ-Pressefest ist das Fest des Friedens und der Solidarität. Hier treffen sich alle, die sich mit den herrschenden Zuständen nicht abfinden wollen. Die Armutsquote im Ruhrgebiet hat nunmehr die 20-Prozent-Marke erreicht. Jeder fünfte Mensch hier gilt inzwischen als arm. Vor allem Kinder, Frauen, Erwerbslose, Betagte, aber auch Migrantinnen und Migranten leiden hier unter zunehmenden Druck und ihrer stetig fortschreitenden sozialen Deklassierung durch die herrschende Politik. Hier wollen wir ansetzen und klar machen: Es geht auch anders. Wir Kommunistinnen und Kommunisten kämpfen an der Seite der Menschen für das Grundrecht auf Arbeit, für gerechte Löhne und Renten, für eine gerechte Gesundheitsversorgung und für gerechte Bildung. Hinzu kommt, dass wir in einer Stadt wie Dortmund, in der neofaschistische Gewalt an der Tagesordnung ist und die als die westdeutsche Nazihochburg gilt, klarstellen wollen, dass es kein Grundrecht auf Rassismus, Hetze und Gewalt gibt. Wir werden den Nazis nicht die Straße überlassen, egal ob sie in Nadelstreifen daherkommen, oder als Schlägertrupp.“
Bewährtes trifft auf Neues
Auch für das kommende Fest rechnet die DKP mit mehreren Zehntausend Besucherinnen und Besuchern. Das Fest ist seit jeher der Treffpunkt für Linke, Aktivistinnen und Aktivisten aus der Friedens- und Antifabewegung, Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter. Die Besucherinnen und Besucher erwartet auch in diesem Jahr ein reichhaltiges Angebot an politischen Veranstaltungen und Diskussionsrunden, an Kunst und Kultur und kulinarischen Spezialitäten. Dabei setzen die Veranstalter auf Bewährtes und Neues. Die verschiedenen Bezirke und Landesverbände der DKP werden wie gewohnt eigene Bereiche und Zelte haben und dort auch eigene Veranstaltungen und Zusammentreffen organisieren. Die Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend (SDAJ) hat ihren Jugendbereich – und mehr als zwei Dutzend internationale Schwesterparteien der DKP, deren Jugendorganisationen und andere Bündnispartner werden sich an der politischen Gestaltung des UZ-Pressefestes beteiligen. Neben dem traditionellen Kinderfest wird es auch den beliebten Buch- und Kulturmarkt wieder geben, wo linke Verlage ihre Neuveröffentlichungen, aber auch antiquarische Bücher und Klassiker vorstellen werden. Die bundesweit erscheinende linke Tageszeitung junge Welt und die Musik- und Kulturzeitschrift Melodie & Rhythmus (M&R) werden wieder einen eigenen Bereich auf dem Festgelände haben.
Von Modrow bis 44 Leningrad
Verschiedene Bundestags- und Landtagsabgeordnete aus verschiedenen Bundesländern haben bereits ihr Kommen angekündigt und werben bereits seit Wochen für eine Teilnahme am diesjährigen Fest. Auch der ehemalige Ministerpräsident der DDR, Hans Modrow, wird am UZ-Pressefest teilnehmen. Darüber hinausss werden Dutzende hochkarätige und beliebte Künstlerinnen und Künstler in Dortmund zu Gast sein: Die türkische Kombo „Grup Yorum“ und die beinahe legendäre Potsdamer Formation „44 Leningrad“, der es wie keiner anderen Band aus Deutschland gelingt, bolschewistische Folklore mit SKA und Punk zu vereinen. Der US-amerikanische „Walkabout Clearwater Chorus“, der 1984 von der Folklegende Pete Seeger gegründet wurde, wird in Dortmund ebenso auftreten, wie „Klaus der Geiger“, der zusammen mit dem „KunstSalon Orchester“ die Hauptbühne übernimmt – gefolgt vom fast traditionellen Highlight auf UZ-Pressefesten: Der prominenten Auschwitz-Überlebenden Esther Bejarano, die gemeinsam mit Microphone Mafia auftreten wird – gelebte antifaschistische Tradition trifft Hiphop.
„Das UZ-Pressefest wird ein Treffpunkt für alle, die gegen Krieg und Faschismus aktiv sind. Ein Fest der Solidarität für alle, die keinen Frieden mit dem Kapitalismus machen wollen. Kraft tanken, mit FreundInnen, Kolleginnen und GenossInnen diskutieren und feiern – das ist das UZ-Pressefest der DKP“, freut sich Parteichef Köbele auf das generationsübergreifende und selbstorganisierte Fest, welches ganz im Zeichen von Frieden und Solidarität stehen soll und auch als Kampfansage an den zunehmenden Rassismus dieser Tage, sowie die geistigen Brandstifter aus rechten und neofaschistischen Parteien verstanden wissen werden soll.

Mehr Infos: www.uz-pressefest.de

Friedensdemonstration

3. Dezember 2015
18:00bis20:00

Das Antikriegsbündnis Aachen ruft zur Demonstration gegen den geplanten Kriegseinsatz der Bundeswehr in Syrien.

Start ist der Elisenbrunnen!

Antikriegsdemo in Aachen

28. November 2015
12:00bis14:00

Folgend veröffentlichen wir den Aufruf des Antikriegsbündnisses Aachen (AKB) für die Demonstration am 28.11.15 um 12 Uhr ab dem Elisenbrunnen.

 niewiederkriegMit unfassbarer Grausamkeit haben Terroristen in Paris 130 Menschen ermordet und fast 300 verletzt. Vorwiegend jun-ge Menschen wurden eiskalt erschossen, die Verantwortung für das Massaker übernahm der sog. „IS“. Durch verstärk-ten Krieg will Frankreich den IS auslöschen und derartige Massaker künftig verhindern. Auch deutsche Politiker halten dies für ein probates Mittel und schließen eine deutsche Beteiligung nicht aus. Wir halten dies für einen Irrweg.

Krieg ist kein Mittel, den Terror zu beenden!
Die Kriege selbst müssen beendet werden!

„Wir sind im Krieg“, sagt Präsident Hollande nach den Terroranschlägen von Paris und wirbt für die Ausweitung militärischer Gewalt und die große Kriegskoalition aus Europa, USA und Russland.

„Weltkrieg“ titelte die „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“ am 15.November, vom möglichem „NATO-Bündnisfall“ sprachen Politiker von Gauck bis von der Leyen. „Frau von der Leyen schließt den deutschen Kriegseinsatz nicht aus“ meldet die „Süddeutsche“ vom 21.11.15

Als Konsequenz aus den terroristischen Anschlägen von Paris will man mit noch mehr Krieg antworten – Was für ein Irrsinn.

Wer meint, man könne den durch die Kriege des Westens produzierten Terrorismus durch noch mehr Kriege besiegen, gleicht einem Arzt, der einen Drogensüchtigen durch noch mehr Heroin heilen möchte.

Krieg ist Terror – Krieg schafft Terror
IS = Produkt westlicher Kriegspolitik

Behauptet wurde, dass durch die völkerrechtswidrigen Kriege Demokratie und Wohlstand in die betroffenen Länder Irak, Libyen, Afghanistan und jetzt Syrien gebracht würde. Aber:

• Gebracht haben die Kriege hunderttausende von Toten, die totale Zerstörung der Länder, wirtschaftliches Elend und eine riesige Flüchtlingsbewegung.
• Gebracht haben die Kriege die Zerschlagung staatlicher Ordnungen und eine Vervielfachung der Mitgliederzahlen terroristischer Organisationen wie des IS.

Der „Islamische Staat“: der Feind meines Feindes ist mein Freund

Nach diesem Motto handelten die Assad-Gegner: der IS wurde im Kampf gegen die syrische Regierung von den USA und vor-demokratischen Staaten wie Qatar und Saudi-Arabien finanziell und militärisch hochgerüstet, der NATO-Partner Türkei bombardiert bis heute die Kurden und fördert den IS logistisch und militärisch. Täglich nimmt der IS ca. ein Mio. Dollar ein durch den Öl-Verkauf, der hauptsächlich über die Türkei abgewickelt wird.

Solange der IS seine Attentate in Tunesien, im Nahen Osten oder der Türkei beging, wie zuletzt in Ankara, blieb es bei Beileidstelegrammen. Jetzt, wo der Terrors in Mitteleuropa angekommen ist und man die Kontrolle über den IS verloren hat, wird er zum Hauptfeind der ganzen Welt erklärt.

Durch die Kriege um Öl wurde eine Katastrophe angerichtet!

Nein, nicht der IS ist die größte Bedrohung für die Welt, trotz der begangenen Massaker, sondern es sind die für die Kriege im Nahen Osten und Afghanistan Verantwortlichen in den USA und Europa. Durch Ihre Kriege wurden und werden hunderttausende Menschen getötet.
Es sind die Bushs, Blairs, Hollandes und auch die Kanzler Schröder und Merkel, die die Angriffskriege gegen Irak, Afghanistan, Libyen,Syrien und jetzt auch mit deutschen Waffen im Yemen befohlen oder unterstützt haben! Sie haben durch ihre Kriege um Öl und Machtausweitung eine Katastrophe angerichtet! Die Politik der Zerschlagung von Regierungen, die sich nicht unter das Kommando der USA und Ihrer Kriegspartner stellen („Regime-Change“) hat zur Herrschaft von Terrorgruppen in Syrien, Irak und Libyen geführt und ein Desaster für die Menschen verursacht.

Schluss mit dem Kriegsterror!
Kriege schaffen den Terror täglich neu! Überall!

Und nun soll diese gescheiterte Kriegspolitik weitergeführt und ausgeweitet werden, sollen die Menschen hier den Abbau der Bürgerrechte und den langzeitigen Ausnahmezustand hinnehmen, wie in Frankreich geplant. Die Lage wird ausgenützt, um Bürgerrechte abzubauen und die
verdachtsunabhängige Überwachung der Menschen zu verschärfen.
Nein! Wir fordern stattdessen:
• Die Bundesregierung muss die Türkei daran hindern, den IS weiter zu fördern. Der Handel mit der Terrormiliz, ob mit Öl oder Waffen, über die Türkei muss eingestellt werden.
• Über die Golfstaaten müssen Boykottmaßnahmen verhängt werden, um den Finanzfluss an den IS zu unterbinden.
• Wir fordern die Bundesregierung auf, den IS ökonomisch zu isolieren und auszutrocknen.
• Eine Ausweitung des Mali-Einsatzes der Bundeswehr zur „Entlastung Frankreichs“ ist ein Schritt in Richtung eines neuen Afghanistan. Die Bundeswehr muss alle Auslandseinsätze beenden.
• Die Länder des Nahen und mittleren Ostens, die unter Krieg, Zerstörung und Flucht leiden, müssen mit Milliarden unterstützt werden, um den wirtschaftlicher Aufbau zu unterstützen. Alleine die USA haben von 2005 bis 2015 1 Billion 461 Milliarden 100 Millionen Dollar für Ihren Kriegsterror ausgegeben. (Quelle: www.statista.com)
• Flüchtlingen ist uneingeschränkte Aufnahme zu gewähren.
• Afghanistan darf nicht zum „sicheren Herkunftsland“ erklärt werden.
• Die Lebensumstände der ausgegrenzten und perspektivlosen Jugendlichen in den Vorstädten der europäischen Metropolen müssen verbessert werden, um den Heilsversprechungen der Terrorgruppen das Wasser abzugraben.

Aktuelle Infos und wie man aktiv werden kann erfährt man auf der Seite des Antikriegsbündnisses: 

https://de-de.facebook.com/antikriegsbundnis.aachen

DKP Jahresendveranstaltung

11. Dezember 2015
20:00bis22:00

Auch in diesem Jahr findet unsere Jahresendveranstaltung statt.

Für weitere Informationen schaut regelmäßig auf unserer Homepage, bei Facebook oder Twitter vorbei.

Volkstrauertag: Wider das Vergessen

15. November 2015
11:30bis13:30

Flugblatt der VVN/BdA Aachen

Gedenken an die Reichspogromnacht

9. November 2015
17:30bis19:30

Synagogenplatz

In diesem Jahr jährt sich zum 77. mal die Reichspogromnacht vom 9. November 1938, der Beginn des Terrors gegen Menschen jüdischen Glaubens in Deutschland, der in massenhafter Vernichtung jüdischen Lebens und anderer, den Nationalsozialisten unliebsamen Menschen, mündete. Thematisieren werden wir in diesem Jahr die Nürnberger Rassengesetze von 1935.

  • Unter dem Titel “Wenn Unrecht zum Gesetz wird: die Nürnberger Rassengesetze von 1935″ wird Rainer M. Hofmann die Nürnberger Rassengesetze beleuchten.
  • Weitere Beiträge werden aufzeigen welche Auswirkungen die Gesetze für Betroffene aus Aachen hatten.
  • Ein Beitrag zu Hans-Maria Globke, Kommentator der Nürnberger Rassengesetze, beleuchtet einen Täter.
  • Schülerinnen und Schüler des Einhard Gymnasium werden das Projekt „Stolpersteine für die Aachener Familie Levy“ vorstellen.

Abgerundet wird die Gedenkstunde durch das Vortragen von Gedichten und die musikalischen Begleitung durch Illya Kiuila.

(Quelle: VVN/BdA Aachen)

Fluchtursachen bekämpfen!

Am heutigen Freitag versammelten sich mehrere hundert Menschen in Aachen um gemeinsam ein Zeichen gegen die zunehmende Gewalt gegen Flüchtlinge und gegen die Flüchtlingspolitik der Regierung zu setzen.

Während Merkel vorgibt alle Flüchtlinge seien willkommen, erarbeitet ihre Regierung in Wahrheit Gesetze die die Einreisemöglichkeiten deutlich verschlechtern. Selbst über eine sogenannte Transit Zone ist man sich in der großen Koalition einig. Trotz der Bekundungen der SPD keine Haftzonen zu dulden, werden solche Transit Zonen genau darauf hinauslaufen.

Die reale Politik in Berlin unterscheidet sich kaum von den Forderungen der rassistischen PEGIDA Bewegung und dürfte somit Wasser auf die Mühlen der Rassisten sein. Andererseits lenken die Rassisten geschickt davon ab, dass nicht die Flüchtlinge schuld sind an sinkenden Löhnen, höheren Arbeitszeiten, schlechteren Lebensbedingungen und daran das immer mehr Kinder in Deutschland in Armut leben. Rassismus dient immer noch als Machtinstrument der Herrschenden, dem können wir als Unterdrückte und Ausgebeutete nur die internationale Solidarität entgegensetzen und nach Lösungen jenseits des Kapitalismus suchen.

Auch dafür warb die heutige Demonstration, die vom Elisenbrunnen zum Aachener Hauptbahnhof zog. Zu hoffen ist, dass es nicht bei einer Demonstration bleibt, sondern dass das Bündnis “Antirassistische Offensive”, welches die Demonstration organisierte, nun vermehrt den Dialog mit der breiten Bevölkerung sucht um für Mehrheiten zu kämpfen. Denn nur so ist eine Veränderung in diesem Land und vor allem die Verhinderung eines Rechtsrutsches möglich.