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Kommunistin kandidiert auf der Liste der LINKEN

Dokument-1-Seite001Am heutigen Samstag (25.01.14) wählte die Partei die Linke (PdL) die Kandidatinnen und Kandidaten für die im Mai stattfindende Kommunalwahl. Als Spitzenkandidaten wurden dabei Ellen Begolli und Leo Deumens gewählt. Deumens wird zudem für das Amt des Oberbürgermeisters kandidieren.

Besonders erfreulich ist, dass auf Platz 3 mit Renate Linsen von Thenen eine Kommunistin aufgestellt wurde, die schon in der letzten Legislatur für eine konsequent antifaschistische Politik stand. Immer wieder stach sie mit ihren scharfen Anfragen schmerzhaft in das Sitzfleisch der Aachener Polizeibehörde. So, nachdem Faschisten sich ungestört und entgegen eines Ratsbeschlusses in der Stadt versammeln konnten und als Faschisten eine Demonstration für die Flüchtlinge unter den Augen der Polizei angreifen konnten. Der Runde Tisch gegen Rechts war ebenfalls auf Initiative der Kommunistin entstanden.

Eine tragende Rolle spielte sie gemeinsam mit der gesamten Fraktion auch bei der Rettung des Autonomen Zentrums (AZ). Während manch eine Fraktion nach der Sicherung des AZ sich den Erfolg auf die Fahnen schrieb, blieb die Fraktion die Linke bescheiden und erfreute sich mehr daran, eine kulturelle und vor allem antifaschistische Einrichtung gerettet zu haben.

Nun gibt es noch einen guten Grund im Mai die Partei die Linke zu wählen, denn mit einer Kommunistin im Stadtrat stehen die Interessen von Arbeitern, Migranten, Antifaschisten und der Jugend immer auf der Tagesordnung.

Linke empört über Geheimhaltung von Nazikundgebung

Ratsanfrage zu Informationsfluss

Aachen, 20. September 2013

Wenn in Aachen Neonazis aufmarschieren, werden sie üblicherweise mit lauten Protesten empfangen. Am vergangenen Sonntag war dies anders. Die Kundgebung der Partei Die Rechte wurde bis zur letzten Minute geheimgehalten, so dass nur wenige GegendemonstrantInnen den Weg zum Kugelbrunnen fanden.

Die Linke hat nun die Verwaltung angefragt, wie es dazu kommen konnte. „Es gibt beim Runden Tisch gegen Rechtsextremismus einen breiten Konsens, dass zumindest die Ratsfraktionen informiert werden sollen“, erklärt Ratsfrau Renate Linsen, „und dann wird einer Nazibande eine ungestörte Kundgebung ermöglicht.“ Die Verwaltung soll nun erklären, welche Schritte unternommen werden, um den Informationsfluss, wieder auf das angemessene Niveau zu heben.

Anfrage als PDF

(Quelle: Fraktion Die Linke)